Die Schulleiterin2018-12-18T12:16:34+00:00

Schulleiterin Dr. Anna Kathrin Mittermaier

„Meine frühe Berufung erfüllt mich bis heute mit Glück und Zufriedenheit“

An meine Schulzeit erinnere mich sehr gerne: Ich bin in einer Großstadt aufgewachsen, in ganz ähnlichen Strukturen, wie sie auch die zukünftigen Schulkinder der Erzbischöflichen Franziskus-Grundschule erleben werden: Auch bei uns gab es viele Nachbarskinder, und wir bewegten uns mitten in der Großstadt in unserem Viertel in einem dorfähnlichem Gefüge. Es war für Kinder ein idealer Lern- und Lebensraum. Umgeben von vielen kleinen Geschäften, Spielplätzen und Hinterhöfen hatten wir ideale Voraussetzungen, um zu spielen, die Welt zu entdecken, um kindgerecht aufzuwachsen und am „Leben der Großen“ teilzunehmen.

Unsere Grundschule hatte einen großen Pausenhof, einen Garten und war umgeben von Kirschbäumen und Grünflächen, auf denen wir Kinder auch gerne nach dem Unterricht spielten und uns auf dem weitläufigen Schulgelände verabredeten. Wir waren nicht viele Schüler. Deshalb kannten sich alle Kinder und Lehrer der Schule persönlich.

Die ersten Lernerfahrungen sind prägend für den weiteren Schulverlauf

Der erste Schultag ist mir – wie Ihnen, liebe Erwachsene sicher auch – in besonderer Erinnerung geblieben. Dies macht deutlich, wie wichtig die erste Schule auch für die zukünftigen Schüler der Franziskus-Grundschule sein wird. Die Erfahrung des Willkommenseins und des kindgerechten und achtsamen Umgangs miteinander sowie die ersten Lernerfahrungen sind prägend für den weiteren Schulverlauf – für die Einstellung zum Lernen und letztendlich auch für die Bereitschaft, sich zukünftigen Bildungsangeboten und Institutionen öffnen zu können.

Ich selbst durfte einen gelungenen Schulbeginn erleben, und dieser sollte prägend für mein weiteres Leben sein. Es war der Start meines Lehrerinnen-Daseins, denn ich habe vom ersten Schultag an begonnen, neu dazu gelerntes Wissen an meine jüngere Schwester und die Nachbarskinder auf einer ausrangierten Schultafel im Kinderzimmer weiterzugeben.

Die wesentlichen Schwerpunkte meiner bisherigen Arbeit

Diese Liebe zum Unterrichten und Umgang mit Kindern sollten mein Leben dauerhaft begleiten, und meine frühe Berufung erfüllt mich bis heute mit Glück und Zufriedenheit.

Wesentliche Schwerpunkte meiner bisherigen Arbeit sind neben der tiergestützten Pädagogik, dem Philosophieren mit Kindern, der Lehrer-Aus- und Weiterbildung insbesondere die behutsame Gestaltung der sensiblen Übergänge von Kindergarten zur Grundschule und von der Grundschule auf weiterführende Schulen. Als Lotsin am Gymnasium und als Beauftragte für die Kindergärten hat mir die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten gezeigt, welch große Bedeutung diese Schnittstellen im Leben eines Kindes haben – und dass die Gestaltung ein besonderes Augenmerk benötigt.

„Eine Schule, wie ich sie mir für alle Kinder wünschen würde“

Mit klopfendem Herzen erfuhr ich von dem innovativen und nachhaltigen Schulprojekt, das gerade in München-Haidhausen entsteht und zum Schuljahr 2019/20 starten wird, von der schöpfungsbejahenden Schwerpunktsetzung und seinen pädagogischen Möglichkeiten durch das Tandem aus Erzieher*innen und Lehrer*innen.

Für die Aufgabe als Schulleiterin habe ich mich bewusst entschieden, denn dieses Projekt ist Schule, wie ich sie mir als Mutter für mein Kind – und alle Kinder wünschen würde.

Eine Schule, in der Kinder von HEUTE ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend leben und lernen dürfen und damit fit werden für die Welt von MORGEN.

Hundedame Peachi ist ein zertifizierter Schulhund­­­­
(Foto: Matthias Geiger, mosaic GbR)

In großer Vorfreude auf Sie, liebe Familien, und vor allem auf euch, liebe Kinder,

mit herzlichen Grüßen, Eure

Anna Kathrin Mittermaier
& Hundedame Peachi

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